Internationale Bachakademie Stuttgart: Konzerthighlights 2026/2027
Die Internationale Bachakademie Stuttgart präsentiert in der Saison 26/27 neben großen chorsinfonischen Konzerten die Fortsetzung des einzigartigen und weltweit beachteten Kantatenprojekts VISION.BACH. Genießen Sie Musik von Händel, Bach, Martines, Mozart und erleben Sie klangvolle Konzerthöhepunkte in der Liederhalle Stuttgart!
Freuen Sie sich auf eine fantastische Spielzeit 2026/2027!
Sonderkonditionen und exklusive Buchung im Einzelkartenverkauf nur für Abonnent*innen.
- Liederhalle Stuttgart, jeweils um 19:00 Uhr
- 25.10.2026: ABO I – Händel Theodora
- 21.03.2027: ABO IV – Bach / Schumann Johannes-Passion
- 18.04.2027: VISION.BACH: Aus wahrem Herzensgrund
- 20.06.2027: ABO V – Mozart, Martines – Psalmen
Unsere Preise für alle Konzerte außer VISION BACH:
PK 1 50,00 € anstatt 72,00 €
PK 2 40,50 € anstatt 58,00 €
PK 3 33,50 € anstatt 48,00 €
PK 4 24,50 € anstatt 35,00 €
PK 5 14,50 € anstatt 201,00 €
Unser Preis VISION BACH (freie Platzwahl):
PK 26,50 € anstatt 28,00 €
Die Kartenabwicklung erfolgt über Easy Ticket Service, ebenso die Datenspeicherung. Dieses Angebot gilt exklusiv für Abonnent*innen – solange der Vorrat reicht. Max. 2 rabattierte Tickets pro Bestellerpartei, alles weitere zum Normalpreis.
Informationen zu den einzelnen Konzerten:
HÄNDEL – THEODORA
Georg Friedrich Händel, Theodora HWV 68
Elisabeth Breuer Theodora (Sopran)
Marie Henriette Reinhold Irene (Alt)
Terry Wey Didimus (Altus)
Guy Cutting Septimius (Tenor)
Johannes Kammler Valens (Bass)
Gaechinger Cantorey
Hans-Christoph Rademann Dirigent
Einführung um 18.20 Uhr
Musikalischer Salon am Donnerstag, 22. Oktober mit Prof. Dr. Silke Leopold im Hospitalhof Stuttgart
Ein eindrucksvolles Drama über Liebe, Hass und Mut
Händel schätzte sein Oratorium »Theodora« besonders hoch ein. Dieses Spätwerk (1749) basiert auf einer dramatischen Handlung , die der Legende nach das Martyrium von Theodora erzählt. Eine junge Christin aus Antiochia wehrt sich gegen den Heidenkult der römischen Besatzer. Der Stadthalter Valens zwingt sie zur Prostitution, aber der Offizier Didymus, in Theodora verliebt und von ihr zum Christentum bekehrt, befreit sie aus dem Venustempel. Beide werden daraufhin zum Tod verurteilt.
Die Chöre und Arien der Christen sind von gedeckten, innigen Klangfarben geprägt, besonders Theodoras langsame, entrückte Arien. Scharfe Kontraste bilden die furiosen Arien des Valens und die prunkvollen Chöre der Heiden. Der ergreifende Schlusschor »Oh love divine« – eine Mischung aus Glaubensgewissheit und Traurigkeit – wird oft mit dem aus Bachs „Matthäuspassion“ verglichen.
BACH/SCHUMANN – JOHANNES-PASSION
Johann Sebastian Bach, Johannes-Passion BWV 245 in der Bearbeitung von Robert Schumann (1851)
Rowan Pierce Sopran
Henriette Gödde Alt
Patrick Grahl Tenor (Evangelist)
Tobias Berndt Bass
Markus Eiche Bass (Christus)
Chor der Gaechinger Cantorey
Kammerorchester Basel
Hans-Christoph Rademann Dirigent
Einführung um 18.20 Uhr
Musikalischer Salon am Donnerstag, 18. März mit Dr. Thomas Synofzik und Prof. Dr. Stefania Neonato (Klavier) im Haus der Musik im Fruchtkasten
Konzert zu Bachs Geburtstag im Rahmen des Internationalen Bachfests Stuttgart 2027
Die Johannes-Passion im Geist der Romantik
Nach der Wiederaufführung der Matthäus-Passion im Jahr 1829 unter der Leitung des jungen Felix Mendelssohn war es Robert Schumann, der einige Jahre später beschloss, dem Publikum die andere »um vieles kühner, gewaltiger, poetischer« Passion Bachs ans Herz zu legen. Dafür musste er die barocke Musiksprache an die Instrumente und die Aufführungspraxis seiner Zeit anpassen. Schließlich gelang es ihm als neuer Musikdirektor in Düsseldorf, seine eigene Werkbearbeitung im Jahr 1851 zu dirigieren. Diese wenig bekannte Fassung bildet eine spannende Verschmelzung der Musikwelten des Barock und der Romantik!
Für diese außergewöhnliche Version der Johannes-Passion verfügt Hans-Christoph Rademann über hochkarätige Solisten, den fantastischen Chor der Gaechinger Cantorey sowie das Kammerorchester Basel – ein Ensemble, das mit historischen wie modernen Instrumenten bestens vertraut ist. Mit ihnen tauchen wir ein in die Klangwelt Schumanns und seinen persönlichen Zugang zur Musik Bachs.
VISION.BACH – Aus wahrem Herzensgrund
Johann Sebastian Bach
Kantate »Tue Rechnung ! Donnerwort« BWV 168
Kantate »Es wartet alles auf dich« BWV 187
Kantate »Es sei dir gesagt, Mensch, was gut ist« BWV 45
Kantate »Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben« BWV 102
Alex Potter Altus
Patrick Grahl Tenor
Tobias Berndt Bass
Gaechinger Cantorey
Hans-Christoph Rademann Dirigent
Einführung um 18.20 Uhr
Aus wahrem Herzensgrund
Vier Kantaten, vier eindringliche Auseinandersetzungen mit Glauben, Verantwortung und menschlichem Handeln: In diesem Konzert setzt Hans-Christoph Rademann gemeinsam mit der Gaechinger Cantorey und hochkarätigen Solist:innen die Reihe VISION.BACH mit dem dritten Leipziger Kantatenjahrgang fort. Die Werke BWV 168, 187, 45 und 102 zeigen eindrucksvoll die Vielfalt seiner musikalischen Sprache – von mahnender Dramatik bis zu innigem Vertrauen.
Mit VISION.BACH lässt die Internationale Bachakademie Stuttgart Bachs Kantaten 300 Jahre nach ihrer Entstehung neu erklingen und macht ihren außergewöhnlichen musikalischen Reichtum unmittelbar erlebbar.
MOZART & MARTINES – PSALMEN
Marianna Martines (1744–1812), Sinfonie in C-Dur
Come le limpide onde (Psalm 42)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Davide Penitente KV 469
Elisabeth Breuer Sopran 1
Olivia Vermeulen Sopran 2 / Alt
Julian Habermann Tenor
Gaechinger Cantorey
Hans-Christoph Rademann Dirigent
Einführung um 18.20 Uhr
Musikalischer Salon am Donnerstag, 17. Juni mit Prof. Dr. Gesa Finke im Hospitalhof Stuttgart
Psalmvertonungen all’italiana
Unsere Protagonisten sind zwei leidenschaftliche Musiker der Wiener Klassik mit ausgeprägtem künstlerischen Bewusstsein: Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791) und Marianna Martines (1744–1812). Diese unabhängige Frau war eine durchaus renommierte Komponistin, Sängerin und Cembalistin. Sie genoss eine exquisite Ausbildung bei dem Hofpoeten Metastasio, Joseph Haydn und Nicola Porpora und veranstaltete rege Akademie-Konzerte, bei denen auch Mozart zu Gast war.
Die Gaechinger Cantorey bringt beide durch zwei Psalmvertonungen nach italienischen Texten von Saverio Mattei in Dialog. In »Davide penitente« (1785) nach Psalm 51 bearbeitete Mozart für das Wiener Publikum das Kyrie und Gloria seiner Großen Messe in c-Moll und fügte zwei neuen Arien hinzu, während Martines in ihrer Kantate nach Psalm 42 (1770) einen seltenen Gast mit bezauberndem Klang im Orchester solistisch einsetzt: das Hackbrett! Zuvor erklingt ihre spritzige C-Dur-Sinfonie, ein entzückendes Werk dieser faszinierenden Frau.
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